Es ist früher Morgen, die Halle ist leer. Kein Stimmengewirr, kein Kabelsalat, keine Hektik. Stattdessen: ein leises Surren. Dies ist die Zukunft der KI-gesteuerten Livestream-Produktion.
Die Cases öffnen sich automatisch, Stative fahren aus wie von unsichtbarer Hand gesteuert. Kameras richten sich selbst aus, Objektive prüfen die Lichtverhältnisse, Mikrofone pegeln sich ein. Auf dem Hauptbildschirm erscheint der Ablaufplan – vollständig, fehlerfrei, durchdacht bis ins letzte Detail.
Dann ertönt eine klare Stimme:
„Der Stream beginnt in 5… 4… 3…“
KI übernimmt den Livestream – komplett
Was aussieht wie Magie, ist bei Stream1 ab dem 1. April 2025 Realität:
Unsere KI übernimmt ab sofort den gesamten Livestream-Prozess.
Und damit meinen wir wirklich alles:
• Kamerasteuerung und Bildmischung
• Tonabmischung und Technikaufbau
• Planung, Koordination und Briefing der Sprecher*innen
• Filmschnitt, Trendanalyse und sogar der Technikservice
Wir wollten nie weniger machen – nur das Richtige automatisieren
„Wir wollten nie weniger machen – nur das Richtige automatisieren“, sagt Martin Prankl, Gründer und Geschäftsführer von Stream1. „Dass es jetzt fast alles ist, überrascht uns selbst ein bisschen. Aber hey – sie macht’s gut.“
Was bleibt uns Menschen noch zu tun?
Wir fahren sie hin.
Denn so brillant unsere KI auch ist – sie hat weder Führerschein noch Lust, sich mit dem deutschen Verkehr auseinanderzusetzen. Also steigen wir morgens ins Auto, verladen sie in ihrem schwarzen Flightcase und bringen sie zur Location.
Dort erledigt sie alles. Effizient. Fehlerfrei. Freundlich.
Und wir? Wir schauen zu. Trinken Kaffee. Manchmal stecken wir noch einen Stecker ein, wenn sie gerade „kreativ“ ist. Oder halten Smalltalk mit den Kunden, während im Hintergrund das Setup fast lautlos abgeschlossen wird.
Stream1 – 100% Livestream, 1% Mensch
Und der fährt den Koffer.